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Name: K.D. Ambord

Land: Deutschland

Geschriebene Bücher:
Drogen

K.D. Ambord

Autor/in/en

Ganz tief unten war ich nach 20-jährigem Drogenkonsum. Es ging nichts mehr. Durch das chaotische Leben gebeutelt, durch Höhen und Tiefen bedingt durch die Suchtmittel-Erlebnisse, Trennung von Familie und Kindern, in einer Welt, die ich als Abbruch-Areal empfand, kam die Wende. „Ich wurde aufgehört“. Ich ging zu Synanon Berlin 1986. In dieser Selbsthilfegemeinschaft lernte ich eine neue Kraft kennen und ich konnte mit Hilfe dieser Gruppe anfangen in meinem Kopf und mit meinem bisherigen Leben aufzuräumen.
Die Wende kam nachdem ich meinen Arbeitsvertrag beim Teufel kündigte. Ich legte ein Gelübde ab. Mit teuflischen Machenschaften, seinen Verführungen, seinem ungezügeltem Verlangen, der Gier, der zerstörerischen Kraft, die in mir wirkte und die immer wieder gewann, damit wollte ich nichts mehr zu tun haben.
Ich fand eine neue Arbeitsstelle als Hilfsarbeiter beim lieben Gott (Höhere Macht) von dem ich schon immer wusste, dass es ihn gibt, dem ich schon so viele Versprechungen gemacht hatte und der mir doch immer wieder die Möglichkeit gab, mich zu entscheiden, welchen Weg ich gehe. Aber auch dieser Weg, nüchtern und mit klarem Bewusstsein, war nicht immer einfach.
Durch die eigenen Erfahrungen der 20-jährigen Drogenerlebnisse, konnte ich in der Berliner Selbsthilfe aktiv werden.
Dies führte dazu, dass sich die Synergetik-Familie e.V. (gegründet 1988) etablierte. 10 Jahre gab es die Boots-Zimmer-Vermietung für ehemalige Drogenabhängige. Seit 1998 gibt es das Haus-Phönix Pankow e.V. und seit 2006 das Haus Phönix Mitte.
Alle diese Einrichtungen haben den Clean-Anspruch und ohne meine eigene Suchtvergangenheit gäbe es diese Einrichtungen nicht.
Von 1988-1998 betrieb ich noch eine kleine Planungsfirma, arbeitete an ca. 30 größeren Bauprojekten in Berlin und Leipzig mit und verdiente richtig gutes Geld. Dieses steckte ich immer wieder in die Drogeneinrichtungen, um den Menschen zu helfen, die ohne Drogen leben wollten. Das machte für mich Sinn.

Ich bin und bleibe ein süchtiger Mensch, lebe aber nicht mehr in der Abhängigkeit von Suchtmitteln.
Während der letzten 24 Jahre meiner Cleanzeit, habe ich viel gelernt. Man hat mir immer wieder Steine auf den Weg geworfen und ich lernte damit umzugehen. Es waren so viele Steine, dass ich sie irgendwann genommen habe und mit ihnen ein Haus gebaut habe. Darin können ehemalige Abhängige wohnen und sich neu orientieren.
„Ich bleibe clean.“ K.D. Amborn